A Chinese Ghost Story

Geschrieben am 07.10.2015 von Mari in Filme und Medien

Es wird sehr oldschool, romantisch aber auch ein bisschen gruselig. Heut gucken wir uns mal einen echt alten Film aus China an – A Chinese Ghost Story. Der Film ist eigentlich schon von 1987, wurde aber 2011 neu aufgelegt. Wer auf alte asiatische Folklore, Fantasy und eine ein bisschen gruselige Liebesgeschichte steht, sollte sich den Film wirklich angucken – auch trotz des Alters! Auch ein Anime wurde aus dem Film gemacht, der damals noch vom japanischen Triangle Studio gezeichnet wurde.

 

In der Geschichte begleiten wir den jungen Schuldeneintreiber Ling Choi Sin. Auf seinen Wegen gerät er in ein starkes Unwetter, wodurch sein Schuldenbuch zerstört wird – und damit quasi seine komplette Existenz. Um sich vom Unwetter zu schützen, versteckt er sich in einem Tempel im Wald – auch wenn ihm davon abgeraten wurde. Während er dort sein Nachtlager aufschlägt und nebenher versucht, sein Schuldenbuch zu trocknen und zu retten, hört er auf einmal Musik von einer Laute. Den Klängen folgend gelangt er an einen Fluss, bei dem er Lit Sin Seen das erste Mal trifft. Lit Sin Seen versucht zwar zuerst Ling Choi Sin zu verführen um ihn anschließend dem Baumdämon zum Fraß vorzuwerfen, allerdings bemerkt sie, dass in Lit Sin Seen nur Gutes steckt und möchte ihn verschonen.

 

Auch am nächsten Abend treffen sich die beiden wieder, doch Lit Sin Seen bittet Ling Choi Sin, dass er sie vergisst. Aber klar, es wäre keine Liebesgeschichte, wenn Ling Choi Sin einfach „ok, tschüss!“ gesagt hätte – natürlich vergisst er sie nicht und versucht sie wiederzusehen. Dabei muss Ling Choi Sin aber auch feststellen, dass Lit Sin Seen keine normale Frau ist, sondern ein Geist.

Quelle: Wikipedia
Bildquelle: Wikipedia

 

Fazit: trotz des Alters ist der Film schön, gruselig aber auch mystisch gleichzeitig. Man wird in eine chinesische Fantasywelt reingezogen und lernt dabei einige spannende Charaktere kennen. Und auch der Soundtrack ist – zwar ja, typisch für sein Alter und auch die Herkunft des Films – sehr angenehm und schön.

 

Es kamen später auch noch zwei weitere Filme heraus, die man sich definitiv auch angucken kann. Vom Gruseligkeitsgrad hat der Film durchaus seine Momente, aber es ist definitiv nicht so ein Film, den man sich nur bei Sommersonnetageslicht-Happy-Happy-Joy-Joy-Hintergrundmusik angucken kann, ohne sich vor Angst in die Hose zu machen. Der Gruselfaktor ist noch recht angenehm.