Shinjuku und Sugamo

Geschrieben am 19.01.2015 von Mari in Allgemein Japan und Lifestyle

Unsere Eyelashes haben wir je nach Form einem unterschiedlichen Stadtteil von Tokio zugeordnet und genau diese Stadtteile wollen wir euch jetzt auch alle nach und nach vorstellen!

 

Heute dran sind zwei Stadtteile – ein recht großer und ein eher kleiner nach denen wir drei unserer Wimpern benannt haben: Shinjuku und Sugamo. (Und wer sich die Wimpern dazu angucken will – hier sind Shinjuku und Sugamo!)

 

Shinjukuvonoben

 

新宿区 — Shinjuku

 

Schon bei der Ankunft in Shinjuku sollte einem klar werden, worauf man sich hier einlässt. Allein der Bahnhof Shinjuku ist riesig und man könnte meinen, dass man bei den mehr als 200 Ausgängen, die der Bahnhof hat, nie den richtigen erwischt. Trotzdem muss man sagen, ist der Bahnhof so gut ausgeschildert und erklärt, dass man hier selbst ohne Japanischkenntnisse beim richtigen Ausgang rausfinden kann! Tatsächlich ist der Bahnhof so riesig, dass es Züge gibt, die hier 2x halten, sodass man nicht zu weite Wege zu Fuß auf sich nehmen muss.

 

Sehr berühmt ist Shinjuku unter anderem für seine Wolkenkratzer und das Tokyo Metropolitan Government Building, von dem ausm an eine tolle Aussicht auf die Stadt genießen kann.

 

shinjukuhochausStadtverwealtung

 

Auch in Shinjuku befindet sich Kabuki-cho, eines der ältesten Vergnügungsviertel Tokios. Hier findet man neben unzähligen Kneipen auch ein riesiges Rotlichtviertel, Host und Hostess-Clubs und viele Love Hotels. Wer das Spiel Yakuza, beziehungsweise Ryū ga Gotoku, schonmal gespielt hat, kennt das Viertel definitiv. Mit Kazuma Kiryu kann man durch Kabuki-cho und auch durch das anliegende Golden Gai gehen und sich das ganze im Spiel angucken, was sich sehr nah am Original orientiert!

 

kabukicho1

 

Auch sehr berühmt ist der kaiserliche Park in Shinjuku. Besonders zur Kirschblütenzeit ist dieser ein sehr beliebter Ausflugsort, aber auch ansonsten lohnt sich ein Besuch des Parks definitiv.

 

巣鴨 — Sugamo

 

Sugamo liegt im Norden von der Yamanote Line und ist vermutlich nicht so bekannt wie einige andere Teile von Tokio. Tatsächlich wird einem beim durchspazieren der Einkaufsstraße Jizo Dori in Sugamo auffallen, dass der Altersdurchschnitt gefühlt etwas höher ist als in anderen Stadtteilen. Das liegt unter anderem daran, dass die Läden in Sugamo ältere Personen als Zielgruppe erschlossen haben und verleiht Sugamo auch den Spitznamen „Harajuku der alten Ladies“ – auch wenn man hier jetzt natürlich keine älteren Damen in Gothic Lolita Outfits erwarten darf.